WAECO stellt eine Ausbaustufe seines CO2-Klimaservicegeräts vor
R 744 (CO2) wird weiterhin als Alternative zum bisherigen Kältemittel R 134a und auch zeitweise als Alternative zu R 1234yf gehandelt. Auch wenn aktuell nur wenige Fahrzeughersteller auf diesen umweltfreundlichen Stoff setzen, hat WAECO im Rahmen seiner Forschungsarbeit nun das vor zwei Jahren auf der Automechanika vorgestellte Klimaservicegerät ASC 7400 G für CO2 technisch erweitert.
Maßgeblich im Vordergrund stehen hier verschiedene Sicherheitsaspekte. Insbesondere den hohen Systemdrücken von bis zu 180 bar in der Fahrzeugklimaanlage muss in der Entwicklung solcher Werkstattprodukte Rechnung getragen werden. Schwachstellen eines Klimaservicegeräts sind in den meisten Fällen die Serviceschläuche. Diese werden im Werkstattalltag Belastungen ausgesetzt, die nur schwer im Labor nachvollziehbar sind. Biege- und Druckbelastungen lassen Schläuche schneller altern als man vermutet. Dieser Umstand stellt in der täglichen Anwendung eines CO2-Klimaservicegeräts ein echtes Gefahrenpotential für den Anwender dar. Denn hierbei kann es schnell zum „Reißen“ eines Schlauches kommen, der mit einem Systemdruck von 90 – 180 bar nun sog. „Schlauchpeitschen“ verursacht, das zu erheblichen Verletzungen bei umstehenden Personen führen kann.
Um dies zu vermeiden, hat WAECO ein Schlauchpaket entwickelt. Wesentlicher Bestandteil dieses Schlauchpaketes ist ein ausreichendes „Fangseil“. So wird Arbeiten an CO2-Klimaanlagen deutlich sicherer und die Möglichkeit von Personenschaden minimiert.

Weiterhin stellt WAECO als einziger Lieferant mit dem neuen TP-3826-0050 ein UV-Additiv für CO2 vor, das mit einem deutschen Fahrzeughersteller und einem renommierten Kompressor-Hersteller entwickelt und durch diese freigegeben wurde. Das auf Basis eines ND-15 Kompressor-Öls hergestellte Additiv stellt im Rahmen des kumulativen Lecksuchverfahrens eine sichere Methode dar, auch bei Vibrationslecks eine gezielte und effiziente Leckage-Suche durchzuführen.
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